Sportbetrieb

Jeden Donnerstag, außer an Feiertagen, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
in der Sporthalle der Grundschule an der Grillostrasse 63 in
Gelsenkirchen

Ansprechpartner:     Klaus Martin          Telefon   02366 - 9392865

                                                                   Mobil   0177 - 3238132

Ansprechpartner:     Klaus Saarholz       Mobil   0152 - 57165457


                         

                                  

Spielgedanke


Auf einem Spielfeld, das eine Wurfbahn und ein Zielfeld umfasst, spielen 2 Mannschaften mit je 3 Spielern/innen und einem/r Mannschaftsführer/in gegeneinander.

Die Spieler/innen beider Mannschaften versuchen, mit gezielten Würfen ihre Bosseln möglichst nahe an die im Zielfeld liegende Daube heranzubringen. Dabei ist es erlaubt, mit dem eigenen Wurf gegnerische Bossel aus dem Zielfeld herauszustoßen oder die Daube innerhalb des Zielfeldes in eine für den Gegner ungünstige und für die eigene Mannschaft günstige Stellung zu bringen.

Alle Bosseln im Zielfeld erhalten Wurfpunkte. Gewonnen hat die Mannschaft, die in einem Durchgang/Spiel die meisten Punkte erzielt hat.



Mannschaftszusammensetzung


Die DBS-Turnierordnung schreibt die Mannschaftszusammensetzung und die Spielregeln für das Bosseln im Behindertensport vor. Auf die vorgeschriebene Zusammensetzung der verschiedenen Behinderungen in einer Mannschaft wollen wir an dieser Stelle jedoch nicht näher eingehen, da dieses Erfordernis nur bei Punktspielen zum Tragen kommt. Zur Mannschaft gehören 3 Spieler/innen und 1 Mannschaftsführer/in. Rollstuhlfahrer/innen dürfen eine Hilfe zum Anreichen der Bosseln o.ä. in Anspruch nehmen. Mixed-Mannschaften sind erlaubt.


 

Das Bosselspielfeld und das Spielgerät


Das
Spielfeld ist 16 m lang und 2 m breit. Es umfasst die Wurfbahn und das Zielfeld. Der Hallenboden muss eben und soll möglichst glatt sein. Die Wurfbahn, auf der die Bosseln geschoben werden, ist grundsätzlich 12 m lang und 2 m breit. Hieran schliesst sich das Zielfeld von 4 m Länge und ebenfalls 2 m Breite an. Die Mitte des Zielfeldes ist mit einem Kreuz dauerhaft zu markieren.

Auf die Kreuzmitte wird die "Daube" (Holzwürfel) so gesetzt, dass sie mit ihren Seitenflächen parallel zu den Begrenzungslinien des Zielfeldes liegt.

Frauen und Rollstuhlfahrer/innen bosseln auf einer um 2 m verkürzten Bahn.




Das
Spielgerät besteht aus 6 zu einem Spiel gehörenden Bosseln, von denen jeweils 3 gleichfarbig sind, sich aber deutlich voneinander unterscheiden müssen (z.B. 3 weiss/3 grün). Die Bossel besteht aus einem abgeflachten, halbkugeligen, hölzernen Körper mit einem geschwungenen Handgriff. Die Bodenscheibe der Bossel besitzt einen gleichmäßigen Bürstenbesatz und der Bosselkörper einen umschießenden, stoßdämpfenden Gummiring. Das Gesamtgewicht der Bossel beträgt ca. 4650 g. Die Daube ist ein quadratischer roter Holzwürfel, dessen Seiten eine Länge von 10 cm haben (siehe Bild unten). Es darf kein Hartholz verwendet werden.


      
                                              
Im Spiel sind beide gezeigten Varianten möglich. Wird die Daube aus dem Zielfeld gestossen, wird sie auf das Daubenkreuz zurück gestellt. Dadurch kann die gegnerische Mannschaft einen Vorteil erlangen, wenn ihre Bossel näher am Daubenkreuz steht.


 

Der Spielablauf

Die Mannschaft, die "Weiss" gewählt hat, eröffnet das Spiel. Jedes Spiel besteht aus 6 Durchgängen, jeder Durchgang aus 3 Würfen für jede Mannschaft. Jeder/jede Spieler/in hat bei jedem Durchgang nur einen Wurf. Die Bossel sind möglichst nahe an die Daube heranzubringen. Wird die Daube durch Aufprall einer Bossel aus dem Zielfeld geschoben, so wird sie auf die freie markierte Stelle in der Zielfeldmitte in die Anfangsstellung zurückgelegt. Wird durch einen ungültigen Wurf das Bild im Zielfeld verändert, so erfolgt ein Abbruch des Durchgangs und die verursachende Mannschaft verliert diesen Durchgang mit 0:3 Punkten.


 

Die Wertung

Die Wertung erfolgt durch Vergabe von Wurf- und Spielpunkten. Nach jedem Durchgang erhält die Bossel im Zielfeld, die der Daube am nächsten steht, 2 Wurfpunkte. Alle anderen Bosseln erhalten nur einen Punkt. Stehen 2 Bossel verschiedener Mannschaften als nächste gleichweit von der Daube entfernt, wobei Unterschiede von weniger als 5 mm als gleich gelten, so erhalten diese Bosseln je einen Punkt. In diesem Durchgang erhält keine Bossel 2 Wurfpunkte. Nach Spielende werden die Wurfpunkte der 6 Durchgänge zusammengezählt. Sieger ist die Mannschaft mit der höchsten Wurfpunktzahl. Sie erhält 2 Plusspielpunkte. Bei gleicher Wurfpunktzahl erhalten beide Mannschaften je einen Spielpunkt.






Das Hallenbosselspiel

Ein Beitrag von Rainer Gegusch in "aktiv dabei"  10/2010



Spielregeln Hallen-Bosseln

Auf einem Spielfeld, das eine Wurfbahn und ein Zielfeld umfasst, spielen 2 Mannschaften mit je 3 Spielern und einem Mannschaftsführer gegeneinan-der.

Die Spieler beider Mannschaften versuchen mit gezielten Würfen ihre Bos-seln möglichst nahe an die im Zielfeld liegende Daube heranzubringen. Dabei ist es erlaubt, mit dem eigenen Wurf gegnerische Bossel aus dem Zielfeld herauszustoßen oder die Daube innerhalb des Zielfeldes in eine für den Gegner ungünstige und für die eigene Mannschaft günstige Stellung zu bringen.

Alle Bosseln im Zielfeld erhalten Wurfpunkte. Gewonnen hat die Mann-schaft, die in einem Durchgang/Spiel die meisten Punkte erzielt hat.

Die Verwendung der männlichen Begriffe (z.B. Spieler, Schiedsrichter, Turnierleiter usw.) gelten auch für weibliche Personen.